An unscheinbaren Orten
„Dies geschah in Bethabara, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.“ (Johannes 1,28)
Warum stehen in der Bibel so oft die Namen von Orten? Warum werden so oft, sehr konkrete Zeitangaben gemacht? Alleine in den vier Evangelien finden wir über tausend Stellen an denen klar wird wo oder wann etwas passiert. Historiker bezeichnen die Evangelien oft als "eine Art fortlaufendes Weg-Protokoll". Was ist daran besonders? Die Bibel ist dadurch authentisch. Sie zeigt uns genau wann und wo etwas passiert ist was wir lesen. Wir können zu 100% davon ausgehen das die Historischen Fakten die Bibel bestätigen.
Gott handelt oft nicht an den großen Bühnen, sondern an unscheinbaren Orten. Bethanien „jenseits des Jordan“ war kein religiöses Zentrum, kein Ort mit Einfluss oder Glanz und doch wurde genau dort der Weg für das Kommen des Herrn bereitet. Das erinnert uns: Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die Gegenwart Gottes. Nicht Bekanntheit macht ein Werk geistlich bedeutsam, sondern Gehorsam.
Johannes tat treu seinen Dienst in der Abgeschiedenheit und gerade dort offenbarte sich Gottes Heilsgeschichte. Wer im Verborgenen treu ist, steht oft näher an Gottes Wirken als der, der im Sichtbaren groß erscheint.