Das Haus meines Vaters
„und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das weg von hier! Macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus!“ (Johannes 2,16)
Es gibt in der Bibel Verse, die sind sehr schwer zu verstehen. Dieser hier, ist keiner davon. Weit über neunzig Prozent der Bibel ist völlig einfach zu verstehen und ohne viel Auslegung oder Tamtam ganz klar zu verstehen.
Bringe das was nicht in das Haus Gottes passt sofort raus und lass es nicht wieder rein. [1. Korinther 6,19-20] Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!
Jetzt frage ich mich natürlich nur noch eines: "Was gehört nicht in den Tempel, und warum habe ich es noch nicht rausgeschmissen?". Was steht in meinem Zimmer, meiner Wohnung, meiner Gemeinde, meinem Herzen, meiner Ehe, meinem Leben was nichts darin zu suchen hat? Wo sitzen bei mir die Händler, die Wechsler und die Taubenverkäufer?
Ist der Herr Jesus in meinem Leben Herr, so daß er einfach alles rausschmeißen darf? Oder versuche ich ihn zu restriktieren? Ist mein Tempel sauber? [Matthäus 15,19-20] Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das ist's, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht.
Lassen wir uns nicht davon blenden wie es bei anderen in den Gemeinden und in den Familien aussieht. Schauen wir nur auf uns, denn jeder steht und fällt mit seinem Herrn. Das muss ich mir immer wieder, und zu aller erst mir selbst sagen.