Gerüstet für den Tag Tägliche Andachten

Der Tempel seines Leibes

„In 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.“ (Johannes 2,20-21)

Die Juden hatten ein ganz zentrales Problem: sie können Jesus nicht verstehen. Sie hören wohl seine Worte, aber den Sinn verstehen sie nicht. Deswegen können sie auch das gesagte nicht auf ihr Leben anwenden. Sie sind wie Menschen die einen Spiegel haben, aber zusätzlich Demenz, sie sehen klare Bilder solange sie in den Spiegel sehen, aber sobald sie sich wegdrehen haben sie vergessen wie sie aussehen. [Jakobus 1,23-24] Denn wer [nur] Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel anschaut; er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet war.

Ihr Unverständnis drücken Sie in einer Art und Weise aus, die nicht nur zeigt wie festgefahren sie in ihren Ansichten waren, sondern auch wie wenig sie wahrhaftig von Gott erwarteten. Sie beteten das der Erlöser kommt, aber sie rechneten nicht wirklich damit dies selbst zu erleben. Sie beteten für Heilung, aber bestellten trotzdem die besten Ärzte.

Wie ist das mit mir? Erwarte ich das Gott in meinem Leben handelt? Lebe ich in der ständigen Erwartung das Jesus wiederkommt? Oder denke ich insgeheim: "Jesus ist in den letzten 20 Jahren meines Lebens nicht wiedergekommen, er ist die letzten 2000 Jahre nicht wiedergekommen, da wird er nun gerade heute auch nicht wiederkommen.". Wie schon oft gesagt, wir sind oft nicht besser als die Pharisäer.