Gerüstet für den Tag Tägliche Andachten

Der Wind weht, wo er will

„Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen … So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ (Johannes 3,8)

Wind und Geist sind im griechischen das selbe Wort. Wir spüren den Wind an einem warmen Sommertag auf der Haut. Wir spüren aber auch den Wind im Sturm. Wir können sogar manchmal die Richtung bestimmen. Aber was wir nicht können, ist zu sagen wo er her kommt und wie lange er anhält, was er alles bewegt, wie viele Blätter der Bäume er zum Rascheln bringt, oder wie stark er sein wird.

Jemand der wiedergeboren ist, ist genau so. Die meisten Christen können zwar davon berichten wann sie sich bekehrt haben, aber selten können sie einen festen Zeitpunkt der Wiedergeburt ausmachen. Und eines ist auch klar: die Wiedergeburt und der Erhalt des heiligen Geistes sind ein und der selbe Zeitpunkt. [Römer 8,9] Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.

Wir können den Geist weder lenken noch verbiegen, so wie wir den Wind nicht umlenken können. Wir können nicht sagen "hier fängt der Wind an und hier hört er auf", aber wir können sehen wo der Wind wirkt und wo nicht. So ist es auch mit dem Geist. Wir komme unser Fähnchen in den Wind des heiligen Geistes hängen, oder wir dämpfen den Geist.

Folgerichtig gibt es jetzt nach dieser Erklärung der Wiedergeburt nur noch eine Frage: [Johannes 3,9] Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann das geschehen?