Irdische und himmlische Dinge
„Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde?“ (Johannes 3,12)
Die Pharisäer, von denen Jesus hier spricht, hatten Jesu Worte über irdische Dinge nicht angenommen.
[Markus 7,15] Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen; sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.
Obwohl die Pharisäer so aufs irdische fokussiert waren, bemerkten sie nicht das sie selbst in diesen Dingen auf der völlig falschen Bahn wahren. Aber selbst in den irdischen Dingen wollten sie lieber hochmütig an ihren eigenen lehren festhalten als sich von Jesus selbst korrigieren zu lassen. Das ironische ist, dass sie dies alles Taten um Gott zu gefallen, dabei ignorierte sie das ihr Gott bereits mitten unter ihnen war.
Wenn die Pharisäer nun die irdischen Dinge nicht glaubten, wie viel weniger glauben sie dann, wenn Heuss von den himmlischen erzählt? Das ist bei uns Menschen heute genauso. Wenn wir die einfachen irdischen Dinge, welche von Jesus gesagt wurden nicht glauben, dann können wir auch nicht die himmlischen Dinge glauben. Wenn wir nicht glauben das Gott die ganze Welt, insbesondere den Menschen gemacht hat, wie sollen wir dann unseren nächsten lieben wie uns selbst? Wenn wir garnicht glauben das Gott den Menschen in seinem bilde schuf, woher nehmen wir dann die Grundlage der Menschenwürde? Wenn wir nicht glauben das es nur eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gibt, wie wollen wir dann verstehen wie Jesus sich die Gemeinde vorgestellt hat? Wenn wir nicht glauben was Jesus über die Saat und ernte sagt, wie sollen wir dann geistiges Wachstum verstehen?
Wir brauchen den heiligen Geist um zu glauben, aber wir brauchen auch den Willen das zu glauben was irdische ist. Dann wird der Heilige Geist in uns auch den Glauben an die himmlischen Dinge wirken.