Aus erster Hand
„Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.“ (Johannes 3,13)
Jesus spricht von den himmlischen Dingen aus aller erster Hand. Er war im Himmel, er ist im Himmel zuhause. Er kam aus Liebe vom Himmel herab, welcher so viel höher ist, als die Wolken über der Erde.
[Philipper 2,6] der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;
Und Nikodemus? Versteht er nun was gemeint ist? Ich denke nicht, daß er direkt alles verstand was Jesus sagte. Aber das Taten die jünger auch nicht. Doch Nikodemus nimmt die Worte Jesu an, es gibt keine widerede. Er sieht ein das er nicht alles versteht, und vielleicht gab es bei Nikodemus im Nachhinein noch den ein oder anderen "aha"-Moment. Von den Jüngern lesen wir ja auch oft "und sie erinnerten sich daran was Jesus gesagt hatte...". Sie nahmen das Wort Jesu an, sie fragten bei Missverständnissen nach, sie unterstellten Jesus nichts. Die Pharisäer hingegen wollten Jesus nicht verstehen, sie lehnten seine Worte ab, wie auch die meisten anderen Menschen, wie wir in Kapitel 6 noch sehen werden und in Kapitel 2 am Ende gesehen haben.
Auch bei uns heute geht es nicht darum alles was wir in der Bibel lesen direkt zu verstehen. Es geht darum es anzunehmen, es zu lesen/ hören und es zu behalten und bewahren. Den Rest tut uns der Heilige Geist, durch seine Wirkung als Geist der Wahrheit, kund.