Gerüstet für den Tag Tägliche Andachten

So hat Gott die Welt geliebt

„Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

Die angefügt PDF enthält nochmal die Auslegung welche wir in der Reihe "Kapitel 3 Vers 16" betrachtet haben. Ich habe sie ein bisschen verschönert und ausführlicher beschrieben. Die PDF darf unverändert weitergegeben werden, auch wenn ich glaube das es zu diesem wundervollen Vers besseres Material gibt.

[Johannes 3,17] Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.

Fokus soll heute auf dem "Denn" liegen. Der Vers welcher auf Johannes 3,16 folgt gibt nämlich die Begründung, weswegen Gott keinen anderen Weg gewählt hat, und auch nicht wählen konnte.

Warum kam Jesus auf die Welt? Damit er sie retten kann. Jesus wird diese Welt trotzdem richten, aber eben nicht in der Zeit wo er auf der Erde als Mensch gelebt hat. Es ist wichtig das wir erkennen das es einen Heilsplan Gottes gibt. Er hat einen Ratsschluss gefasst und wird keinen Millimeter davon abdrücken. Wenn Gott uns diesen Ratsschluss nun verkündigt, ist es wichtig das wir dies nicht als theoretische Kunststückchen sehen sondern als fester Bestandteil unseres Glaubens. "Von dort wird er kommen, zu richten die lebenden und die Toten" heißt es im Apostolicum. Die Frage ist nur wie so oft: glaubst du das?

Jesus Christus ist Retter und Richter in einem. Wie stellen wir also sicher das Jesus unser Retter ist? Den es geht nur entweder oder! [Johannes 3,18] Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Recht wird gesprochen und danach tritt es in Kraft. Erst kürzlich wurde ein neues Gesetz zur Stärkung der finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung verabschiedet. In Kraft treten wird dieses Gesetz erst später. Beim Gericht Gottes ist das das selbe. Gerichtet ist wer Jesus ablehnt. Frei gesprochen ist wer Jesus annimmt und an ihn glaubt. In Kraft tritt beides zu 100% erst zu einen späteren Zeitpunkt. Klar sind die frei gesprochenen glücklich, auch wenn sie noch nicht erlöst sind, aber das gesamte Ausmaß unserer Errettung werden wir erst noch erleben.

Wer Jesus aber ablehnt, über den ist das Urteil auch bereits gesprochen, im schlimmsten fall sogar unwiderruflich. Deswegen ist es so wichtig, daß wir uns jeden Tag neu prüfen, das wir jedem klar machen und sagen: "der letzte Tag, für die Hoffnung der Errettung könnte heute sein!". Der Tod ist nicht immer das Ende der Gnadenzeit eines Menschen. Aber es ist jetzt noch Gnadenzeit. Nutzen wir dies zum einen um Gerechtigkeit von Jesus zu erlangen, und zum anderen freudig und mit zittern für den, der uns gerechtfertigt hat zu dienen.