Gerüstet für den Tag Tägliche Andachten

Wer Böses tut, hasst das Licht

„Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.“ (Johannes 3,20)

Gute Werke bringen nicht in den Himmel. Sie sind aber ein Zeichen von den Menschen, welche in den errettet sind. [1. Johannes 2,29] Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren ist.

Böse Werke sind nun genauso ein Zeichen für die "Kinder der Finsternis", wie sie an anderer Stelle genannt werden. Aber warum ist es ein Zeichen für einen bösen Menschen, böse Dinge zu tun? Und warum will jemand der böse ist nicht in das Licht der Wahrheit?

[Johannes 3,20] Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.

Es ist kein Irrtum, der den Sünder vom Heiland trennt, sondern eine tiefe, leidenschaftliche Feindschaft gegen das Licht selbst. Johannes Calvin bemerkte treffend, dass diese Finsternis keine bloß intellektuelle Blindheit ist, sondern moralische Verstocktheit. Der Mensch will nicht sehen, weil er nicht gesehen werden will.